Haus winterfest machen: Das sollten Immobilienbesitzer beachten

Mann schaufelt Schnee im WinterDer Winter hat Deutschland bereits voll im Griff. Fast überall hat es schon heftig geschneit. Während sich Mieter meist kaum Sorgen um Angelegenheiten wie Sicherheit und Schnee machen müssen, sollten Besitzer einer Immobilie, egal ob selbstgenutzt oder vermietet, ihr Haus winterfest machen. Das beinhaltet jedoch mehr als Schneeschippen.

In Gegenden mit viel Schnee gehört natürlich viel mehr Aufwand dazu, das Haus winterfest zu machen. Gerade beim Dach sollten Hausbesitzer Vorsicht statt Nachsicht walten lassen. Wer zulässt, dass Schneelawinen vom Dach fallen, handelt fahrlässig. Zudem kann die Schneelast auch das Haus beschädigen. Zwar sind neue Häuser meist darauf ausgerichtet, viel Schnee auszuhalten, doch Hausbesitzer sollten, wenn der Schnee ergiebig fällt, lieber nachhelfen. Bei steilen Dächern oder Flachdächern ist es jedoch ratsam, sich Hilfe vom Fachmann zu holen und das Dach professionell vom Schnee befreien zu lassen. An Orten wie Vordächern oder Gartenhäusern können Hausbesitzer jedoch meist problemlos selbst Hand anlegen.

Fällt Schnee auf den öffentlichen Gehweg, kann es zu Rechtsansprüchen seitens des Passanten kommen. In einem solchen Fall greift die Haftpflichtversicherung, doch der Hausbesitzer muss für den vollen Erhalt der Versicherungsleistung nachweisen, nicht fahrlässig gehandelt zu haben. Wer Teile oder das ganze Haus vermietet, sollte für diesen Fall über die Privathaftpflichtversicherung hinaus auch eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung besitzen.

Wer im Winter mit Baumaßnahmen konfrontiert wird, unabhängig davon, ob es sich um einen größeren Um-, Aus- oder Neubau handelt, sollte sich zudem durch eine Bauherrenhaftpflichtversicherung absichern. Schließlich haftet man als Bauherr für die Schäden, die anderen Personen auf der eigenen Baustelle widerfahren. Dies ist ebenfalls der Fall, wenn neben einer Baufirma auch Handwerker und ein Architekt beschäftigt werden. Umso wichtiger ist es, die Eigenheim-Baustelle im Winter sehr gut zu sichern.

Um sich während der Bauphase zudem vor ungeplanten Zusatzkosten zu schützen, die beispielsweise durch höhere Gewalt, Elementarereignisse und ungewöhnliche Wetter- bzw. Witterungseinflüsse entstehen können, sollte man ergänzend über eine Bauleistungsversicherung nachdenken. Ist die Bauphase beendet und die Immobilie bereits bezogen, ist der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung sinnvoll. Sie schützt vor Kosten, die durch für Schäden am Gebäude oder fest damit verbundenen Gegenständen entstehen und durch Blitz, Feuer, Sturm, Hagel oder Leitungswasser verursacht wurden.

Vorsicht ist auch bei sehr kalten Temperaturen gegeben. Hier könnte es sein, dass die Heizungsrohre einfrieren. Wer sein Haus winterfest machen will, sollte also bei dauerhaften Minusgraden die Heizung auch bei Abwesenheit auf einem Minimum laufen lassen. Andernfalls drohen Brüche in den Leitungen, die zu Wasserschäden führen könnten. Wer doch eingefroren ist, sollte die Heizungsrohre unbedingt von einem Experten prüfen lassen, da bereits feine Risse in der Oberfläche Auslöser für größere Schäden sein können.

Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte eine Elementarschadenversicherung abschließen. Die normale Gebäudeversicherung reicht oft nicht aus, um Schäden durch Kälte und Schnee zu schützen. Die Elementarschadenversicherung greift auch bei Umweltschäden – Versicherungsnehmer sollten aber darauf achten, welche Leistungen in der Versicherung enthalten sind, um am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen.

Wer anschließend noch Schnee schippt, entweder selbst oder durch einen Winterdienst, ist gut gerüstet für Schnee, Kälte und Eis.

Tipp: Wer nur eine private Haftpflicht benötigt, ist beispielsweise mit einer Haftpflichtversicherung der ARAG gut beraten. Wählen Sie aus verschiedenen Leistungspaketen die passende Versicherung aus und seien Sie auf der sicheren Seite – bereits ab 3,07 Euro im Monat!

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