Doppelhaus: Zweifaches Wohnglück im Traum-Eigenheim

Das Doppelhaus zählt in Deutschland zu den beliebtesten Bauvarianten. Es gilt dabei zusammen mit dem Reihenhaus und dem Einfamilienhaus als das klassische Heim für die Familie. Da es sich bei einer Doppelhaushälfte um eines von zwei Einfamilienhäusern handelt, die sich ein Gebäude teilen, ist der Preis pro Wohneinheit deutlich niedriger als bei einer freistehenden Immobilie. Viele Familien können sich daher eine Doppelhaushälfte eher leisten. Entscheidend auf dem Weg in die eigenen vier Wände ist das genaue Abwägen der Vor- und Nachteile dieser Immobilienart und eine passende Finanzierung.

Doppelhaus: Kaufen oder Bauen?

Doppelhaus Definition

Der Begriff „Doppelhaus“ ist im Bauwesen fest definiert. Es handelt sich dabei um zwei getrennte Wohneinheiten in einem Gebäude. Diese werden als Doppelhaushälften bezeichnet. Beide bieten in der Regel die gleiche Wohnfläche und haben das gleiche äußere Erscheinungsbild. Gerade in den letzten Jahren hat dieser Haustyp stark an Beliebtheit dazugewonnen. Doppelhäuser sind mittlerweile in zahlreichen Städten in großer Zahl anzutreffen und stehen im Hinblick auf den Wohnkomfort dem Qualitätsniveau von freistehenden Häusern in nichts nach.

Wenn Sie sich den Traum von einer eigenen Doppelhaushälfte erfüllen möchten, stellt sich zunächst die Frage, ob Sie eine bestehende Doppelhaushälfte erwerben oder selbst ein Haus bauen möchten. Abhängig von Alter, Lage und allgemeinen Zustand einer Immobilie kann der Kauf einer günstiger sein als ein Neubau. Hier ist daher vor allem Ihr individueller Finanzrahmen entscheidend. Dieser und Ihr bereits angespartes Eigenkapital entscheidet darüber, wie hoch Ihr Immobilienkredit ausfallen muss. Wenn Sie sich für einen Kauf entscheiden, sollten Sie beachten werden, dass neben dem reinen Kaufpreis noch Kaufnebenkosten wie etwa Maklergebühren und Kosten für den Grundbucheintrag, auf Sie zukommen. Diese summieren sich je nach Bundesland auf etwa zehn Prozent des eigentlichen Kaufpreises.

Doppelhaushälfte bauen

Wer von einem Eigenheim träumt, steht vor der Entscheidung: Kaufen oder bauen? Fällt Ihre Wahl auf Zweiteres, gilt es einiges zu beachten. Informieren Sie sich jetzt über den Bau eines Doppelhauses.

Zum Ratgeber Doppelhaushälfte bauen

Wenn Sie sich mit Ihrem Doppelhaus einen lang gehegten Wohntraum verwirklichen wollen, kann es sinnvoll sein, dieses selbst zu bauen. Diese Möglichkeit bietet den Vorteil, dass das Gebäude technisch auf dem neuesten Stand ist. So fallen in den ersten Jahren keine hohen Kosten für Wartungen und Reparaturen an. Auch in der Energiebilanz des Gebäudes wird sich dies bemerkbar machen, da die Heizkosten durch eine moderne Dämmung meist geringer ausfallen. Sie sollten jedoch bedenken, dass Sie bei einer Doppelhaushälfte – anders als bei einem freistehenden Einfamilienhaus – über keinen vollen Gestaltungsspielraum verfügen. Doppelhäuser werden oft von großen Baufirmen errichtet, die ganze Siedlungen in einem einheitlichen Stil gestalten.

Oftmals ist bei Doppelhaushälften der Kauf einer Bestandsimmobilie lohnenswert. Fast immer ist dies im Vergleich zum Bau die günstigere Möglichkeit. Entscheidend ist dann, die richtige Immobilie zu finden. Es lohnt sich, die Umgebung der Doppelhaushälfte zu verschiedenen Tageszeiten zu besuchen. So erkennen Sie schnell, ob Ihnen die Atmosphäre in der Nachbarschaft zusagt. Darüber hinaus sollten Sie das Gespräch mit einigen Anwohnern suchen und nach typischen Mängeln fragen, da so unter Umständen auf Defizite am eigenen Objekt geschlossen werden kann. Ebenso sinnvoll ist eine genaue Prüfung der Immobilie, bei der Ihnen im Optimalfall ein Sachverständiger zur Seite steht.

Finanzierung: Was kostet ein Doppelhaus?

Der Preis einer Doppelhaushälfte lässt sich schwer genau festlegen. Hier spielen – wie bei Villa, KfW-Haus und jeder anderen Immobilie – Faktoren wie Lage, Ausstattung und Zustand des Hauses eine große Rolle. Im Allgemeinen sind Doppelhaushälften günstiger als vergleichbare freistehende Einfamilienhäuser. Sollten Sie aber in einer Großstadt wie Berlin, Hamburg oder Stuttgart eine Doppelhaushälfte erwerben wollen, so müssen Sie trotzdem mit sehr hohen Preisen rechnen.

Da nur wenige Kaufinteressenten über ein ausreichend hohes Eigenkapital verfügen, ist das Mittel zur Finanzierung oft ein Immobilienkredit. Eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist zwar bei einigen Banken möglich, jedoch generell nicht zu empfehlen. Das Risiko finanzieller Überlastung ist groß – und in der Folge kann ein Kredit sogar zur Privatinsolvenz führen. Experten empfehlen ein Eigenkapital, das mindestens die Kaufnebenkosten tragen kann. Es lohnt sich in jedem Fall, verschiedene Angebote zu vergleichen, um ein Darlehen mit möglichst geringen Zinsen und attraktiven Konditionen zu finden.

Doppelhaus: Vor- und Nachteile auf einen Blick

Zum Doppelhaus mit günstigen Bauzinsen

Sie möchten sich den Traum von der eigenen Doppelhaushälfte erfüllen? Mit der richtigen Planung und Finanzierung gelangen Sie schnell an Ihr Ziel. Wichtig ist dabei, dass Sie zu jeder Zeit eine genaue Übersicht über Ihre Finanzen behalten und eine Immobilie erwerben, die für Sie langfristig finanzierbar ist. Ein Vergleich verschiedener Anbieter lohnt sich sehr, da so Bauzinsen gespart werden können. So können Sie sich oftmals mit nur wenig Zusatzaufwand einen Kredit zu besonders guten Konditionen sichern.