Altersgerechtes Wohnen: Finanzierung rechtzeitig planen

Früher oder später muss sich jeder damit beschäftigen: Wie stellt man sich sein Leben im Alter vor? Besonders die Frage nach der Wohnsituation kommt dabei schnell auf. Es ist nur verständlich, dass die meisten Menschen am liebsten so lange wie möglich in ihrem eigenen Heim bleiben möchten. Wer ähnlich denkt, sollte sich frühzeitig Gedanken darum machen, ob und wie das Zuhause altersgerecht und barrierefrei umgebaut werden kann.

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Bedarf an barrierefreien Wohnungen steigt

Mit Baudarlehen Wunsch nach Eigenheim erfüllenDer demografische Wandel hat schon jetzt großen Einfluss auf die Bau- und Wohnsituation in Deutschland. Bis 2050 soll der Anteil der über 65-Jährigen um über 10 % auf 33 % steigen. Eine Studie des Allensbacher Instituts für Demoskopie und der Prognos AG im Auftrag der Sparda-Banken zeigt, dass im Moment nur rund 30 % der über 50-Jährigen in altersgerechten Wohnungen oder Häusern leben. Das bedeutet, dass der Rest dieser Altersgruppe in nicht allzu ferner Zukunft einen großen Bedarf an barrierefreien Wohnungen bzw. an Umbauten im eigenen Zuhause haben wird.

Finanzierung des Umbaus

Wer seinen Lebensabend in gewohnter Umgebung verbringen und nicht in eine andere Wohnung ziehen möchte, sollte mit einem altersgerechten Umbau nicht warten, bis die Hindernisse in der Wohnung – sei es nun aus Altersgründen oder wegen eines Unfalls – zu einem Problem werden. Denn wer nicht schon beim Hausbau oder -kauf auf Barrierefreiheit geachtet hat, steht zwangsläufig größeren Ausgaben und der Frage nach der Finanzierung des Projektes gegenüber.

Staatliche Förderung möglich

Natürlich gibt es bei Umbauten für barrierefreies bzw. altersgerechtes Wohnen die Möglichkeit der staatlichen Förderung. So kann man einen Investitionszuschuss von bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit erhalten. Damit sind jedoch die Kosten, die bei einer Neugestaltung für altersgerechtes Wohnen entstehen können, meist nicht einmal annähernd gedeckt.

Energieeffizient und barrierefrei

Die Frage nach der Finanzierung bleibt also. Schon allein das ist Grund genug, einen Umbau fürs Wohnen im Alter frühzeitig in Angriff zu nehmen und nicht erst, wenn es unbedingt notwendig wird. Besonders bei älteren Häusern bietet es sich an, Barrierefreiheit mit Energieeffizienz zu verbinden und die Wohnqualität auf lange Sicht zu verbessern. Denn auch für energetische Sanierungen erhält man staatliche Fördergelder, die zusätzlich zu den Zuschüssen für den Umbau zum altersgerechten Wohnen abgerufen werden können.

Günstigen Zinssatz nutzen

Generell ist es unbedingt empfehlenswert, Umbaumaßnahmen lieber früher als später in Angriff zu nehmen; dies betrifft auch das Wohnen im Alter. Zumal die meisten trotz staatlicher Fördermittel kaum um einen Kredit herumkommen und dementsprechend Raten abzuzahlen haben. Was mit einem vollen Gehalt kein Problem sein mag, kann einem später mit einer geringeren Rente schnell über den Kopf wachsen. Insofern sollten eventuelle Umbauten nicht aufgeschoben werden. Schließlich können Dinge wie rutschfeste Fliesen oder höhenverstellbare Waschbecken im Bad nicht nur Senioren zugute kommen, sondern sind auch für Kinder praktisch.

Um die anfallenden Maßnahmen bezahlen zu können, kommt natürlich zuallererst der Bausparvertrag in den Sinn. Man zahlt für eine festgelegte Zeit monatlich einen bestimmten Betrag ein und erhält nach Zuteilung des Vertrages ein Darlehen. Beim momentanen niedrigen Zinssatz stellt jedoch auch eine klassische Baufinanzierung eine attraktive Alternative dar und gibt zudem die Möglichkeit, die Renovierung sofort in Angriff zu nehmen. Die günstigsten Bauzinsen findet man am besten im direkten Vergleich.

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Schnee und Eis – Das gilt es als Hausbesitzer zu beachten

Auch wenn es dieses Jahr etwas länger gedauert hat, am Ende kam er doch: der Winter! Die einen hassen die Kälte, die anderen lieben die weiße Pracht. Doch egal ob man sich nun an Schnee und Kälte erfreuen kann oder nicht, als Hausbesitzer muss man im Winter besonders auf sein Eigenheim achten, denn die Kälte bringt auch Gefahren mit sich.

Nasser Schnee gefährdet Dächer

Rechtzeitig modernisieren:

Das Dach marode? Die Heizung veraltet? Günstige Baudarlehen helfen auch bei Modernisierungen und Ausbauten.

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Schneit es viel, sollten Hausbesitzer ihre Dächer im Auge behalten, denn diese können nur eine gewisse Last pro Quadratmeter halten. Große Schneemengen können da schnell zu schwer werden. Meist ist die Lage aber noch gefährlicher, wenn es beginnt zu tauen oder auf die Schneedecke zu regnen, denn nasser Schnee ist schwerer.

Entscheidend ist, wie viel Kilogramm das Dach tragen kann. Diese Angaben kann man im Standardsicherheitsnachweis des Daches finden. Sollten diese fehlen, kann man auch einen Experten zu rate ziehen.

Sollten sich Türen und Fenster plötzlich verziehen und sich nicht mehr richtig öffnen und schließen lassen, oder aber es entstehen Risse in der Hauswand, muss man handeln. Dann muss der Schnee runter vom Dach. Keinesfalls sollte man aber selbst auf das Dach steigen und zu kehren beginnen, die Absturzgefahr ist viel zu hoch. Hilfe bieten Dachdecker an. Die Feuerwehr hilft nur bei akuten Notfällen, also wenn das Haus kurz vorm Einsturz steht.

Eiszapfen als gefährliche Geschosse

An der Dachrinne oder an den Fensterbrettern bilden sich oft Eiszapfen. Diese können sich in gefährliche Geschosse verwandeln, wenn sie herab stürzen. Passanten müssen daher vor den Gefahren durch herabfallende Eiszapfen geschützt werden. Entweder man sperrt den Bereich für Fußgänger oder aber man entfernt das Eis. Dies kann sich gerade bei Eiszapfen an der Dachrinne als schwierig erweisen. Auch hier hilft ein Fachbetrieb.

Schadet Schnee der Solaranlage?

Der Schnee bleibt natürlich nicht nur auf dem Dach liegen, sondern auch auf den Solaranlagen, die auf vielen Häuserdächern installiert sind. Im Normalfall schadet dies aber den Anlagen nicht, denn sie sind auf das mitteleuropäische Wetter ausgerichtet. Sollte die Last dennoch zu hoch werden, sollte man den Schnee fachgerecht entfernen lassen. Selbst auf das Dach zu steigen ist zu gefährlich und dabei kann außerdem die Anlage beschädigt werden.

Hauswände frei halten

Mann beim Schneeräumen

Große Schneeberge direkt an der Hauswand sollten vermieden werden. Viele Hausbesitzer schaufeln den Schnee nur zur Seite und „lagern“ ihn am Haus. Oder aber der Schneepflug oder der Wind tragen Schneeverwehungen direkt ans Haus heran. Diese Berge sollten aber besser weggeräumt werden. Wenn es erstmal taut kommen dann große Wassermassen zusammen, die so schnell nicht gut abfließen können und dann ins Mauerwerk dringen. Also besser die Außenwände frei von Schnee halten.

Eingefrorene Wasserrohre

Grundsätzlich sollten Hausbesitzer dafür sorgen, dass es gar nicht erst zu eingefrorenen Rohren kommt. Daher sollten alle Räume beheizt werden, auch wenn man sich darin nicht aufhält. Gerade bei langen Kälteperioden oder extremen Tiefstwerten genügt es nicht, die Heizkörper nur auf Frostschutz zu stellen.

Sollte es dann doch passiert sein und die Rohre sind eingefroren, muss man schnell handeln. Denn je länger man wartet, desto größere Bereiche frieren ein. Als erstes sollte der Hauptwasserhahn abgestellt werden. Danach mit handwarmen Wasser das Rohr auftauen. Keinesfalls sollte man aber dazu eine offene Flamme oder ein Heizgerät nutzen, denn dadurch kann zum einen das Rohr platzen oder ein Brand entstehen. Im Zweifel ist es besser einen Sanitärbetrieb mit dem Auftauen zu beauftragen.

Modernisierungen helfen

Gerade im Winter machen sich Modernisierungen bezahlt. Egal ob energiesparende Heizung, isolierte Fenster oder Wärmedämmung – ein modernisiertes Haus spart Energie und damit letztendlich auch bares Geld. Wer also gerade wieder merkt, wie zugig die Fenster sind oder dass die Heizung ächzt und röhrt, sollte über eine Modernisierung nachdenken.

Was viele nicht wissen: Auch für Modernisierungen können günstige Baufinanzierungen genutzt werden. Man kann also die niedrigen aktuellen Bauzinsen nicht nur für einen Neubau nutzen, sondern auch um sein altes Haus in Schuss zu bringen. Wer im Sommer sein Haus energieeffizient umbauen möchte, sollte daher bereits jetzt mit der Planung beginnen und sich nach einer geeigneten Finanzierung umsehen.

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Geplatzter Immobilienkredit: Wenn Banken doppelt kassieren

Was passiert bei Zahlungsunfähigkeit?

Es ist keine schöne Angelegenheit, wenn eine Baufinanzierung platzt. Sind Kreditnehmer plötzlich zahlungsunfähig, wird es für die meisten ungemütlich. Sie müssen der Bank die Restschuld zurückzahlen, was meist nur durch eine Zwangsversteigerung der Immobilie geht. Der Auszug aus den eigenen vier Wänden ist dann unvermeidbar. Für die Kreditnehmer ergeben sich hier nicht nur emotionale, sondern auch finanzielle Sorgen und Nöte. Viele Banken scheinen diese Situation auszunutzen und kassieren mehrfach von ihren Kunden.

Wie Banken sich entschädigen lassen

Vorfälligkeitsentschädigung

Wann muss sie geleistet werden?

  • Bei vorzeitiger Kündigung durch den Kreditnehmer
  • Nichtabnahmeentschädigung bei nicht ausgezahlten Krediten

Außer: Sonderkündigungsrecht:

  • Fristgerechte Kündigung nach 10 Jahren Zinsbindung ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Für Banken bedeutet der vorzeitige Ausfall eines Kredits immer einen finanziellen Verlust. Sie vergeben den Immobilienkredit in der Annahme, dass über die gesamte Laufzeit die Raten mit Zinsen bezahlt werden. Ist dies nicht mehr der Fall, lassen die Banken sich diesen Ausfall bezahlen. Neben der übrigen Restschuld kassieren viele Banken noch Vorfälligkeitsentschädigung und Verzugszinsen sowie Bearbeitungsgebühren. Die Kosten können sich auf mehrere tausend Euro belaufen. Besonders bei den hohen Summen von Baufinanzierungen sind die Zusatzzinsen vergleichsweise hoch und nicht als Peanuts anzusehen.

Modellfall könnte Schule machen

Konkret hatte eine Familie aus NRW gegen die hohen Zusatzkosten ihrer Bank geklagt. Ihr war auf die Restschuld von 236.678 Euro noch 16.164 Euro Vorfälligkeitsentschädigung und 14.554 Euro Verzugszinsen berechnet worden. Die Familie hatte Klage eingereicht und kam bis vor den Bundesgerichtshof. Die Argumentation während der Verhandlung: Banken stünden eigentlich neben der Rückzahlung der Restschuld nur noch Verzugszinsen zu. Die Bank hatte doppelte Strafzinsen verlangt. Bevor es zu einem Urteil kommen konnte, lenkte die Bank ein, um keine Präzedenzfall zu kreieren, der Schule machen könnte. Sie erstattete die Vorfälligkeitsentschädigung zurück.

Bitterer Beigeschmack der Verhandlungen

Auch wenn die Familie ihr Geld zurückerhalten hat, so ist doch kein rechtskräftiges Urteil gefallen, weil die Parteien sich schon vorab einigen konnten. Experten gehen davon aus, dass dahinter das Kalkül der Bank steht, den Fall nicht publik zu machen und weitere Klagen von Kunden heraufzubeschwören. Doch da der Fall nun in den Medien und speziell über die Stiftung Warentest verbreitet wurde, könnte vielen Banken schon bald eine Klagewelle drohen.

Wie können sich Kreditnehmer zur Wehr setzen?

Auch wenn es kein allgemeingültiges Urteil gibt, sollten Kreditkunden ihre Verträge prüfen und nachrechnen, was sie bezahlt haben, wenn ihr Immobilienkredit vorzeitig beendet werden musste. Zwar ist nicht sicher, ob man vor Gericht Recht bekommt, doch die Aussichten sind gut. Viele Anwälte wollen Sammelklage einreichen.
Wer in der Vergangenheit zu viel bezahlt hat, sollte folgende Tipps beachten:

  • Rückzahlungsinformationen nach Platzen des Kreditvertrags prüfen: Wurden Verzugszinsen UND eine Vorfälligkeitsentschädigung ausgewiesen?
  • Verzugszinsen dürfen nicht höher als 2,50% vom Basiszinssatz liegen
  • Informationen zum eigenen Fall gibt es bei der Verbraucherzentrale
  • Auch bereits komplett zurückgezahlte Forderungen können nachträglich zurückerstattet werden
  • Sammelklage anschließen
  • Eigene Kündigung schützt nicht vor Zahlung: Wer aus eigenen Stücken die Immobilienfinanzierung vorzeitig kündigt, muss eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Auch das Provozieren einer Kündigung seitens der Bank durch Einstellung der Zahlung sollte nicht ausgeübt werden. Dies könnte vor Gericht sogar als Betrugsversuch gelten.

Generell sollten Kunden vor Schließung eines Kreditvertrags faire Bedinungen heraushandeln und die Rückzahlungsmodalitäten vorab prüfen.

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Baupreisindex: Baupreise steigen an

Der Preis für Immobilien ist ebenso interessant wie die derzeitigen Bauzinsen. Niedrige Zinsen können einen zu hohen Kaufpreis wieder zunichte machen. Daher ist es besonders wichtig, dass beide Faktoren beim Hauskauf beachtet werden und man sich nicht zu sehr auf die günstigen Bauzinsen allein verlässt. Der Baupreisindex wird von zukünftigen Hausbauern gern als Referenz herangezogen, um zu ermitteln, wie viel sie für ihr Haus ausgeben müssen. Wie haben sich die Baupreise entwickelt? Und kann man eine Zukunftsprognose abgeben, wie erschwinglich das Bauen in den kommenden Jahren sein wird?

Wie wird der Baupreisindex festgesetzt?

Der Baupreisindex wird vom Statistischen Bundesamt im Abstand von drei Monaten, also viermal jährlich, ermittelt und veröffentlicht. Die Landesämter liefern die erforderlichen Daten an das Bundesamt, die daraus die Entwicklung der Preise für verschiedene Leistungen ermittelt und in Relation zu vergangenen Preisen setzt. Der Baupreisindex setzt sich aus verschiedenen Einzelkategorien zusammen, die jeweils separat ermittelt und berechnet werden. Dazu gehören:

  • Neubau von Wohn- und Bürogebäuden, sowie Gewerbebauten
  • Neubau von Einfamilienhäusern
  • Neubau im Tiefbau
  • Instandhaltung von Gebäuden

So wird gerechnet

Mädchen mit Modell-NeubauAls Grundlage für die Ermittlung dienen verschiedene Bauleistungen. Dazu werden 5.000 repräsentative Unternehmen im Baugewerbe befragt. Diese übermitteln die Kosten ihrer Bauleistungen an die Landesämter, die diese wiederum an das Statistische Bundesamt weitergeben. Aus diesen Daten wir der Baupreisindex berechnet. Im Abstand von 5 Jahren werden die Gewichtungen neu gesetzt und an die sich ändernden Strukturen angepasst. Dadurch sollen nur reine Preisveränderungen gemessen werden, da Mengenveränderungen ausgeschlossen werden. Vier Mal im Jahr wird der Wert dann veröffentlicht. Ähnlich werden auch aktuelle Hypothekenzinsen für Hypothekenpfandbriefe ermittelt.
Der Wert wird an einem Basiswert gemessen, der in einem bestimmten Referenzjahr ermittelt wurde. Derzeit ist das Referenzjahr das Jahr 2010. Hier ist der Originalwert 100.

Wozu dient der Baupreisindex?

Die Preise für den Hausbau sind sehr individuell. Oft kann kaum ermittelt werden, welche Kosten wirklich anfallen und wie hoch diese sind. Der Baupreisindex soll helfen, eine allgemeine Tendenz auszumachen und diese als Grundlage für den eigenen Hausbau heranzuziehen. Doch auch für Käufer ist der Wert interessant, da man daran den Wert einer Immobilie messen kann. Auch für Versicherungen, beispielsweise die Gebäudeversicherung, kann ein Blick auf den Baupreisindex helfen, um die Höhe der Versicherung besser einschätzen zu können.

Wie hoch ist der aktuelle Baupreisindex?

Beim Statistischen Bundesamt können die Werte bis ins Jahr 2000 zurückverfolgt werden. Hier wird jeweils zwischen Wohngebäuden, Bürogebäuden und Gewerblichen Gebäuden unterschieden. Ein Blick auf die quartalsweise Entwicklung zeigt, dass der Baupreisindex immer weiter gestiegen ist. In Referenz zum Wert 100 aus dem Jahr 2010 lag der Index für Wohngebäuden im Jahr 2000 bei etwa 85, derzeit bei 109,6. Zum Vorjahresquartal fand ein Anstieg um 1,70 % statt. Damit ist der Preis zwar nicht so stark gestiegen wie in den Jahren davor (von 2011 bis 2013 lag die Quote zwischen 2 und knapp 3 %), doch auch weiterhin müssen Käufer damit und Hausbauer damit rechnen, dass die Preise steigen.

Bauzinsen werden dafür immer niedriger

Im Gegenzug dazu sinken jedoch die Bauzinsen immer weiter, die Bauzinsentwicklung geht also nach unten. Schon jetzt sind Bauzinsen im 1-Prozent-Bereich normal und es finden sich viele Baufinanzierungsanbieter wie die Commerzbank Baufinanzierung oder Interhyp, die günstige Bauzinsen vermitteln können. Wer sich vor weiteren Anstiegen der Immobilienpreise nach günstigen Finanzierungen umsehen will, sollte jetzt vergleichen und noch Geld sparen.

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Wohnungsbau profitiert von niedrigen Bauzinsen

Wohnungsbau

Immobilien gelten seit jeher als lukrative Anlageform, bereits seit einigen Jahren boomt die Baubranche. Dieser Trend wird durch die aktuelle Finanzlage weiter verstärkt. Lukrative Alternativen für Geldanlagen abseits von Immobilien sind im Moment schwer zu finden. Die Senkung des Leitzins durch die EZB befördert Finanzierungen während reine Geldanlagen im Moment wenig Ertrag bringen. Dies alles führt dazu, dass die Baulust der Deutschen, insbesondere der Wohnungsbau, auch 2014 weiterhin rasant ansteigt.

Zehn Prozent mehr Wohnungsbau

Bereits in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurde der Bau von beinahe 137.000 neuen Wohnungen genehmigt (Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden). Das ist ein Anstieg um 9,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Gerade in Ballungsräumen wird diese Baulust begrüßt, da hier ohnehin Wohnungsknappheit herrscht und so das Problem zumindest ein wenig entschärft wird. Die Zahlen sprechen für eine positive Entwicklung in diesem Bereich: Vor allem der Bau von Mehrfamilienhäusern hat enorm zugelegt, nämlich um 12,8 %.

Auch Käufer sparen

Von den niedrigen Bauzinsen können nicht nur Häuslebauer profitieren, auch die Finanzierung von Immobilienkäufen mit einem Immobilienkredit wird durch die geringen Zinssätze einfacher. Vor allem in Ballungsräumen ist mit einem weiteren Anstieg der Mietpreise zu rechnen. Natürlich steigen auch die Immobilienpreise mit, dennoch können derzeit geeignete Objekte günstig finanziert werden, denn dass die Preise weiter steigen werden gilt als sicher, dass das Zinsniveau konstant niedrig bleibt ist eher fraglich.

Die Gunst der Stunde nutzen

Wer sich in Zukunft mit dem Gedanken trägt zu bauen oder einen Imobilienkauf zu tätigen sollte nicht lange zögern. Dennoch sollte man nicht blind den nächstbesten Kredit abschließen. Zwar bieten viele Banken auch Finanzierungen ohne Eigenkapital an, das treibt aber die an sich günstigen Zinsen wieder enorm in die Höhe. Ein gewisses Startkapital sollte also vom zukünftigen Eigenheim-Besitzer auch bei günstiger Zinslage mitgebracht werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Vergleichen lohnt sich

Egal ob Bauen oder Kaufen, bei der Immobilienfinanzierung sollte man in jedem Fall vergleichen. Das Magazin „Finanztest“ beschreibt in Ausgabe 9/2014 eindrucksvoll wie sehr sich trotz Zins-Rekord-Tief die Kosten unterscheiden. So kann man unter Umständen bis zu 40.000 Euro sparen.
Hilfreich sind dabei Bauzinsen-Vergleichs-Rechner mit denen sich für beliebige Darlehenshöhen das günstigste und passendste Angebot finden lässt.

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Eigenkapital bei der Baufinanzierung: Mehr ist weniger

Je mehr Eigenkapital, desto günstiger ist der Bauzins. Dennoch wollen immer mehr zukünftige Immobilienbesitzer ihre Baufinanzierung ohne Eigenkapital stemmen und suchen sich eine sogenannte Vollfinanzierung. Da die Bauzinsen so günstig ist, scheint dies endlich möglich zu sein. Die meisten Banken haben sich auf dieses Bedürfnis eingestellt und das nicht uneigennützig – sie verdienen kräftig mit, wenn jemand 100% des Kaufpreises oder mehr bei ihnen finanziert. Dass dies meist zu Lasten des Kreditnehmers geht – und das nicht zu knapp – hat die Stiftung Warentest jetzt in ihrer aktuellen Finanztestausgabe (06/2014) vorgerechnet. Demnach müssen Kreditnehmer bis zu 10% Zinsen für bestimmte Teile des Baukredits bezahlen.

Kredit: Eigenkapital entscheidet über Bauzins

Banken haben aufgrund der Finanzkrise die Risikoaufschläge für Kunden erhöht, die mit wenig oder keinem Eigenkapital in die Finanzierung gehen wollen. Die Finanztest hat vorgerechnet, dass Kreditanteile jenseits der 80% oder 90% des Immobilienwerts mit dicken Zinsaufschlägen bedacht werden. Auf diesen Teil können gut und gerne bis zu 10% Zinsen verlangt werden. Dies erkennt der Kunde jedoch nicht, weil der Zinssatz auf den gesamten Immobilienkredit ausgerechnet wird. Wer nur wenige tausend Euro mehr für die Finanzierung benötigt, zahlt damit meist verhältnismäßig höhere Zinsen. Insgesamt können sich die Gesamtkosten der Baufinanzierung damit um viele tausend Euro erhöhen.

Hauskauf ohne Eigenkapital lieber vermeiden

Auch wenn es oft am nötigen Kleingeld fehlt und der Kredit eigentlich genau deshalb aufgenommen wird, weil man eben kein Geld für die Anschaffung hat, sollte man bei der Baufinanzierung zumindest einen Teil an Eigenkapital mit in die Finanzierung einbringen. Es gilt, zumindest ein paar tausend Euro anzusparen oder sich Geld zu leihen, beispielsweise von einem Familienmitglied. Wer finanzielle Rücklagen hat, sollte diese möglichst ausschöpfen. Aber Achtung: Alle Konten oder sonstigen Geldanlagen und -reserven komplett ausnutzen ist ebenfalls nicht zu empfehlen. Es lohnt sich, ein finanzielles Polster zu behalten, so dass man auch in Krisensituationen gewappnet ist. Das bloße Einsparen von Kapital aufgrund der niedrigen Bauzinsen ist jedoch weniger empfehlenswert. Auch wenn die Bauzinsen günstig sind, können sie doch, wie oben gezeigt, schnell ansteigen, wenn man zu wenig Eigenkapital einbringt.

Hohe Zinskosten vermeiden

Es ist natürlich sinnvoll, wenn Banken einen Komplettzins für die gesamte Baufinanzierung angeben. Nur so lässt sich eine Vergleichbarkeit gewährleisten. Dennoch wird dadurch das Problem des Eigenkapitalanteils verschleiert. Kunden sei geraten, bei der Bank anzufragen, wie stark der Bauzins sinkt, wenn sie mehr Eigenkapital einbringen. Oft kann hier etwas mehr einen wesentlich geringeren Zinssatz ausmachen. Finanztest stellt zudem einen Grenzzinsrechner zur Verfügung, mit dem Kunden berechnen können, wie groß die Zinsunterschiede sind.
Dennoch ist auch Vergleichen wichtig. Die Banken verlangen unterschiedlich hohe Zinsen für Aufschläge auf den Kreditwert. Hier lohnt es sich, sich verschiedene Angebote machen zu lassen. Aktuelle Angebote finden Sie zum Beispiel im Bauzinsen Vergleich.

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Hält die Immobilienblase nun auch in Deutschland Einzug?

Der Leitzins ist auf Rekordtief, die Bauzinsen deshalb so niedrig, wie noch nie. Im Gegensatz dazu steigen die Immobilienpreise immer weiter. Dennoch werden viele Immobilien gekauft. Die Nachfrage für Wohnraum ist extrem hoch. Oder auch gerade wegen des Zinstief, sowohl bei Schulden, als auch bei Analgen, wird in Immobilien investiert, denn sie werden als sichere Geldanlage betrachtet. Allerdings besteht nach den starkem Preisanstieg der letzten Jahren – die Preise für Wohneigentum stiegen um gut vier Mal so viel, wie die Miete – die Gefahr, dass die Preise wieder sinken.

Wie entsteht eine Immobilienblase?

Das wird dann der Fall sein, wenn die Nachfrage sinkt, weil Normalverdiener trotz geringer Bauzinsen nicht genügend Geld aufbringen können. Dies würde für Käufer in Zeiten der Höchstpreise bei Verkauf der Immobilie einen Wertverlust bedeuten. Den Vorgang des Preissturzes nennt man Blase, beziehungsweise ist die Blase nach immer weiterem Aufpumpen der Immobilienpreise zu diesem Zeitpunkt schon geplatzt. In Spanien entstand die Immobilienblase durch übermäßigen Wohnungsbau, welche dann wegen der gesunkenen Nachfrage leer standen oder gar zwangsversteigert wurden. In den USA führte der Fehler Baudarlehen auch an Leute ohne Sicherheit zu vergeben zu diesen Auswirkungen.

Immobilienblase in Deutschland? Das sagen die Experten

Ende letzten Jahres sagte die Leiterin der Baufinanzierung der Deutschen Bank, dass die Niedrigzinsen den immensen Preisanstieg wieder ausglichen und eine deutsche Immobilienblase deshalb nicht drohe.
Laut der Bundesbank haben wir es Anfang 2014 wegen der in Großstädten um 25% gestiegenen Immobilienpreise möglicherweise auch in Deutschland mit einer Blase zu tun., die auch durch das extrem niedrige Zinsniveau verursacht wurde.
Andere Immobilienexperten hingegen sehen den Preisanstieg in Städten als Ausgleich eines unterbewerteten Marktes. Im internationalen Vergleich sei der Wohnraum in Deutschland noch bezahlbar, weshalb sie die Vermutung einer deutschen Immobilienblase nicht bestätigt sehen. Die Branchenexperten sind sich diesen Prognosen jedoch schon seit Jahren uneins.

Fazit

Ob das Verhalten auf dem Immobilienmarkt und die niedrig gehaltenen Zinsen nun die Blase verhindern oder verursachen kann also niemand sicher sagen.
Um Geld zu sparen ist es allerdings immer sinnvoll einen Preisvergleich vorzunehmen und eine Wertschätzung des Objekts durchführen zu lassen.
Benötigen Sie ein Baudarlehen, ist ein kostenloser und professioneller Bauzinsen Vergleich der erste Schritt.
Bei der Budgetplanung sind genügend Rücklagen einzuplanen, da heutzutage nicht nur die Immobilien, sondern auch die Konsumgüter teurer werden. Zudem ist eine Restschuldversicherung zur Absicherung von Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder für den Todesfall empfehlenswert. So erleben Sie zumindest beim Immobilienkauf keine Bösen Überraschungen. Ob als Wertanlage oder zum Selbstbezug sollten Sie die Wohnung oder das Haus langfristig behalten, um von einem möglichen Preisabsturz nicht betroffen zu sein.

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Welche Baufinanzierung eignet sich am besten?

Paar zeigt durch Baufinanzierung realisiertes HausDie Wege zum Eigenheim sind vielfältig. Es gibt eine Fülle an Produkten, mit denen man sich eine Immobilie finanzieren kann. Dabei ist nicht jede Form für jeden geeignet. Doch welche Baufinanzierung bietet sich an? Die bekanntesten Formen der Baufinanzierung sind das klassische Annuitätendarlehen und der Bausparvertrag. Doch immer neue Formen kommen auf den Markt, teils mehr, teils weniger sinnvoll und sicher. Der Schritt, für welche Baufinanzierung man sich entscheidet, ist oft nicht leicht zu treffen. Bauzinsenaktuell zeigt Ihnen, welche Wege in die Baufinanzierung es gibt und ob sich diese im Vergleich zur klassischen Baufinanzierung überhaupt lohnen.

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Bundesbank: Immobilienpreise in Ballungsräumen zu hoch

Ein Paar informiert sich über ImmobilienpreiseAuch wenn laut eigener Einschätzung ein Großteil der Deutschen glaubt, sich ein Eigenheim leisten zu können, schätzt die Deutsche Bundesbank den Immobilienpreis als überbewertet ein. Demnach sei der Kaufpreis für Wohneigentum besonders in Ballungszentren zu hoch. In großen Ballungsräumen geht die Bundesbank in ihrem Monatsbericht vom Februar 2014 von einem 25% zu hohen Immobilienpreis aus. Auch in normalgroßen Städten zahlen Immobilienkäufer jedoch noch 10-20% zu viel, so die Bundesbank.
Müssen Immobilienkäufer jetzt gleich die Flinte ins Korn werfen und gar nicht erst kaufen?

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Wohnstudie: Deutsche wollen Wohneigentum

Familie mit WohneigentumAuch wenn hierzulande noch immer viele Einwohner zur Miete leben, ist für viele Deutsche die eigene Immobilie das Nonplusultra. Eine von Interhyp angefertigte Studie ergab für das Jahr 2013, dass drei Viertel aller Mieter vom Wohneigentum träumen. Rund die Hälfte von ihnen glaubt daran, sich diesen Wunsch erfüllen zu können. Dies ist nicht verwunderlich, da die niedrigen Bauzinsen für viele eine Finanzierung zur echten Option gemacht haben. Über 1.700 Bürger wurden im Sommer 2013 zu ihrer Wohnsituation und ihren Wünschen für die Zukunft befragt. Heraus kam die Wohntraumstudie 2013 mit guten Einblicken über die aktuelle Situation zum Thema Immobilien, Kaufen und Mieten.

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